Kampagne

Kinderarmut bedeutet Chancenarmut

Die ersten Jahre eines Kindes sind von zentraler Bedeutung für einen guten Start ins Leben. Werden Menschen von Kindesbeinen an gut gefördert, kann Armut in Gegenwart und Zukunft vermieden werden. Nicht jedes Kind erhält diese Förderung und bekommt somit auch nicht die Chance, sich zu verwirklichen oder Talente zu entdecken.

Jedes fünfte Kind in Baden-Württemberg ist von Armut betroffen

Bereits 2009 hat die Studie "Die Menschen hinter den Zahlen" von Caritas Baden-Württemberg und Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart gezeigt, dass Armut junge Menschen in vielen Fällen daran hindert, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und zu entfalten. Trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung und Beschäftigungslage hat sich diese Situation bis heute nicht verändert. Nein, sie hat sich in den letzten neun Jahren sogar verschlechtert.
     ---> Harte Fakten, traurige Wahrheiten

Kinder aus armen Familien haben oft von Geburt an schlechtere Chancen. Weniger Zugang zu Bildung, weniger Ausstattung, weniger Hilfe. Ein niedriger Bildungsabschluss führt später zu einem Job mit niedrigem Einkommen. Irgendwann droht die Armut im Alter. Dass ca. 358.000 Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg von Armut betroffen sind, ist ein sozialpolitischer Skandal.
     ---> Die Politik muss handeln

Aufmerksamkeit schaffen, Wandel herbeiführen, Chancen schenken

Mit unserer Kampagne "Kinderarmut wohnt nebenan" möchten wir auf dieses gesellschaftliche Problem aufmerksam machen und eine Verbesserung der Situation für arme Kinder und deren Familien herbeiführen. Wir alle gemeinsam können dafür Sorgen, dass mehr Kinder die Chancen erhalten, die sie verdienen. Dass mehr Kinder ihre Talente entdecken, ihre Persönlichkeit entwickeln und sogar vielleicht ihre Träume leben können.
     --> Was bereits getan wird und was Sie tun können

Dafür bedarf es aber nicht nur Spenden sowie den Willen und die tatkräftige Unterstützung vieler engagierter Menschen, Gruppen, Organisationen und Wirtschaftsunternehmen. Es braucht auch den politischen Willen, eine Veränderung dieser Situation herbeizuführen.