Netzwerk Alter und Pflege

Gemeinsam das Wir gestalten

Aktuell gehören dem Netzwerk über 60 Mitglieder aus dem Kreis der katholischen Sozialstationen sowie der katholischen Heime und Einrichtungen der Altenhilfe an. Die früheren Arbeitsgemeinschaften "Katholische Sozialstationen" und "Katholische Heime und Einrichtungen der Altenhilfe" waren vor der Gründung des Netzwerks aufgelöst worden. Ihre Vorstände und Vorsitzenden haben die Grundlagen für das Netzwerk Alter und Pflege mit erarbeitet.

Menschen stehen an einem Tisch und diskutieren.

Auf den Netzwerkversammlungen diskutieren die Teilnehmer fachpolitische Themen. Der kollegiale Meinungsaustausch ist ein Kernelement der Arbeit. Wissen wird geteilt und allen Mitgliedern zugänglich gemacht.

Termine / Veranstaltungen

Mai 2018: Studientagung Sozialstationen

Die ambulanten Träger des Netzwerks Alter und Pflege im Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart könnten im Rahmen der zweitägigen Studientagung in Heiligkreuztal vom 15. bis zum 16. Mai 2018 neben dem Thema "Tagespflege" auch andere wichtige Themen aufgreifen wie beispielsweise DiCariO, Gesundheitsmanagement oder Sexueller Missbrauch. Auch der Unterstützungsbedarf, den die Sozialstationen haben, soll zur Sprache kommen.

Ein Einladungsflyer sowie weitere Informationen folgen.

Das Netzwerk Alter und Pflege

Vorteile auf einen Blick

  • Für ältere Menschen
    Menschen in der dritten und vierten Lebensphase stehen mit ihren Bedarfen im Mittelpunkt.
    Sie werden durch die Netzwerkarbeit noch stärker in ihren Sozialraum integriert, der bedarfsgemäß weiterentwickelt wird.
    Hilfe kann bedarfsorientiert und sektorenübergreifend organisiert werden.
  • Für Kirchengemeinden und Dekanate
    Eine Brücke wird geschaffen zwischen professionellen und ehrenamtlichen Hilfen für die älteren Menschen in der Gemeinde und im Dekanat.
    Diakonische Aufgaben der verfassten Kirche werden durch die Netzwerkarbeit praxisnah und bedarfsgerecht unterstützt.
    Ihre Rolle und Wahrnehmung als sozialpolitischer Akteur wird gestärkt.
  • Für Einrichtungen
    Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Einrichtungen und ihrer fachlichen Schwerpunkte generiert eine Vielfalt und Unterschiedlichkeit an Erfahrungen, die gebündelt und untereinander geteilt werden können.

Jeder Beteiligte kennt die Angebote der anderen und kann (s)einen Beitrag leisten, diese weiter zu entwickeln bzw. durch eigene Angebote zu ergänzen. Dadurch wird es möglich, abgestimmt und aufeinander bezogen sich als Gemeinschaft zu präsentieren und - auch politisch - mit "einer Stimme" aufzutreten. Dies stärkt nicht zuletzt die Wettbewerbsposition gegenüber privaten Anbietern.

Passgenaue Lösungen und neue Projektideen können gemeinsam entwickelt und erarbeitet werden.

Durch das Zusammenspiel aller wichtigen Akteure können grundlegende Aktionen und Strategien im Hinblick auf Staat, Kirche und Gesellschaft einfacher und schneller entwickelt und koordiniert werden.

Unsere Struktur

  • Die Netzwerkversammlung
    Jedes Mitglied hat einen stimmberechtigten Sitz in der Netzwerkversammlung. Diese tritt  mindestens einmal jährlich zusammen. Ihr obliegt unter anderem die fachliche Meinungsbildung sowie die Wahl der Vertretungen für den Diözesanen Runden Tisch.
  • Der Diözesane Runde Tisch
    Der Diözesane Runde Tisch (DRT) kommt mindestens vier Mal jährlich zusammen. Ihm gehören an: zwei Personen aus dem Vorstand des DiCV, sechs Vertreter aus dem Kreis der Mitglieder des Netzwerkes, davon drei Vertreter aus dem Kreis der Kirchen¬gemeinden  bzw. der von Kirchengemeinden mehrheitlich getragenen Rechtsträger sowie drei Vertreter aus dem Kreis der korporativen Mitglieder des DiCV. Hinzu kommt eine vom Fachverband "Zukunft Familie e.V." berufene Person als Vertreter/in der Organisierten Nachbarschaftshilfe. Der DRT erarbeitet unter anderem gemeinsame Positionierungen gegenüber Politik, Kirche und Gesellschaft. Er begleitet zudem die Regionalen Runden Tische bei deren Aufgaben und koordiniert den Unterstützungsbedarf von Akteuren des Netzwerks. 
  • Die Regionalen Runden Tische
    Die Regionalen Runden Tische unterstützen den Auf- und Ausbau regionaler Vernetzungsstrukturen mit Blick auf den Sozialraum.