Ziele
- Einführung in den Anti-Bias-Ansatz und seine Bedeutung für Führungs- und Personalpraxis
- Reflexion eigener Handlungsmuster im Hinblick auf unbewusste Vorurteile und diskriminierende Strukturen
- Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen von Diskriminierung und den dahinterliegenden Machtmechanismen
- Entwicklung eines vorurteilsbewussten und fairen Managements im Human-Resource-Bereich
- Kennenlernen praxisnaher Methoden zur diskriminierungskritischen Reflexion und Entscheidungsfindung
Inhalt und Aufbau
Die Fortbildung vermittelt fundiertes Wissen und praktische Anregungen zum diskriminierungskritischen Handeln im beruflichen Umfeld. Anhand des Anti-Bias-Ansatzes werden die Teilnehmenden für subtile Formen von Ungleichbehandlung sensibilisiert und reflektieren eigene Routinen und Entscheidungsprozesse. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie faire und transparente Kriterien in Bewerbungs- und Personalprozessen entwickelt und angewendet werden können. Durch praxisbezogene Methoden lernen die Teilnehmenden, wie sie ein inklusives Arbeitsumfeld fördern und diskriminierungssensible Strukturen nachhaltig verankern können.
Kontext
In Verwaltungen, Teams und Organisationen treffen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Werten und Hintergründen aufeinander. Diese Vielfalt kann eine große Bereicherung darstellen - sie birgt jedoch auch das Risiko, dass unbewusste Vorurteile zu Ungleichbehandlung führen. Diskriminierungskritisches Arbeiten unterstützt Führungskräfte und Personalverantwortliche dabei, solche Dynamiken zu erkennen und eine faire, respektvolle und inklusive Zusammenarbeit zu gestalten.
Zielgruppe
Führungskräfte, Mitarbeitende in der Verwaltung sowie Fach- und Führungskräfte im Personalbereich, die ihre Entscheidungen und Prozesse im beruflichen Alltag reflektieren und diskriminierungskritisch gestalten möchten
Max. Teilnehmerzahl
14
Kosten
Normalpreis 330 € CVS-MA 290 €
Veranstaltungsnummer
100/2026