Die Fasnet ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Gemeinsam feiern, lachen, tanzen - meistens gehört auch Alkohol dazu. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung: Im Februar steigt die Zahl der Krankenhausaufnahmen wegen Alkoholvergiftungen und alkoholbedingten Verletzungen. Auch sogenanntes "Binge Drinking", also mehr als fünf Getränke pro Gelegenheit, kommt in der fünften Jahreszeit häufiger vor.
Um gut durch die Faschingszeit zu kommen, rät die Leiterin der Caritas-Suchberatungsstelle in Ulm, Carina Mall: "Zwischen alkoholischen Getränken mal einen Sprudel oder etwas Alkoholfreies einzulegen, tut dem Körper gut. Das hilft, einen klaren Kopf zu behalten. Auch wer auf Schnaps und Hochprozentiges verzichtet, kommt oft entspannter durch den Abend." Wer langsamer und weniger trinke oder auch mal ganz auf Alkohol verzichte, senke außerdem das Risiko, die Kontrolle zu verlieren oder auch Opfer von KO-Tropfen zu werden.
"Wir wissen, dass Alkohol für viele zum Feiern dazugehört", so Mall. "Als Beratungsstelle möchten wir dafür sensibilisieren, wie sich Risiken reduzieren lassen." Gerade in der Faschingszeit werde Rauschtrinken häufig toleriert und als normal empfunden. Dabei sei übermäßiges Trinken für die Gesundheit extrem schädlich und es lohne sich, gut auf sich selbst und andere zu achten.