Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. - Portalseite

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Caritas und Politik im Expertengespräch
Stuttgart. Fach- und Führungskräfte der Caritas Baden-Württemberg tauschten sich in sozialpolitischen Gesprächen Mitte September im Haus der Abgeordneten in Stuttgart mit den Spitzen von SPD- und FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag aus. Dabei ging es vor allem um die Themen Bildungsgerechtigkeit, bezahlbarer Wohnraum, Zukunft der Pflege und die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Land. Auch die Armuts- und Reichtumsberichterstattung und die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit standen auf der Agenda. Auf Seiten der SPD-Fraktion nahmen deren Vorsitzender Andreas Stoch, seine Stellvertreterin Sabine Wölfle, Rainer Hinderer (Vorsitzender des Sozialausschusses), Andreas Kenner (Sprecher für Jugend-, Familien- und Seniorenpolitik) und Roland Klose (Parlamentarischer Berater für Sozial- und Gesundheitspolitik) teil. Von der FDP beteiligten sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Jochen Haußmann, Jürgen Keck (Sozialpolitischer Sprecher) und Markus Falndi (Parlamentarischer Berater) an den Expertengesprächen. Die Caritas Baden-Württemberg war durch die Vorstände Mathea Schneider (Freiburg) und Annette Holuscha-Uhlenbrock (Rottenburg-Stuttgart), Karolin Hartmann (Expertin für Sozialrecht/Ordnungspolitik) und Heiner Heizmann (Experte für Sozialpolitik) vertreten.

 
Familienlastenausgleich muss grundlegend reformiert werden
Stuttgart/ Freiburg, 20. September 2017 - In Baden-Württemberg ist das Risiko stark angestiegen, arm zu sein. Obwohl die Konjunktur boomt, sind im Südwesten rund 325.000 Kinder von Armut betroffen. Im Vorfeld der Bundestagswahl weist die Caritas Baden-Württemberg erneut darauf hin, dass es Kindern quasi in die Wiege gelegt wird, mit welchen Chancen sie durchs Leben gehen. "Der familiäre Hintergrund entscheidet maßgeblich über die Lebenschancen eines Kindes", so die Caritasvorstände Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Rottenburg-Stuttgart) und Mathea Schneider (Freiburg). "Kinder, die in einer armen Familie aufwachsen, können an ihrer Lebenssituation selbst nichts ändern. Hier sind der Staat, die Gesellschaft und die Politik gefragt." Mehr ...

 
Caritas bittet um Spenden
Stuttgart/Freiburg, 11 September 2017 - Vom 16. bis 24. September 2017 wirbt die Caritas Baden-Württemberg um finanzielle Unterstützung für Menschen, die in schwierigen Lebenslagen Hilfe benötigen. Die Sammlungsaktion steht unter dem Motto "Hier und jetzt helfen" und legt in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema „Heimat“. Mehr ...

 
Caritas: "Kein Grund zur Euphorie"
Stuttgart, 1. September 2017 - Keinen Grund zur Euphorie sieht der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart angesichts der von Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) veröffentlichten Zahlen zur Armutsgefährdung in Baden-Württemberg. Lucha hatte am Mittwoch erklärt, die Armutsgefährdung sei in Baden-Württemberg mit 11,9 Prozent im Vergleich der Bundesländer am niedrigsten. Diese These könne jedoch nur aufrechterhalten werden, so die Caritas in einer am Freitag veröffentlichten Pressemeldung, wenn man das durchschnittlich in Deutschland verfügbare Einkommen, also den so genannten "Bundesmedian", zugrunde lege. Tatsächlich sei jedoch der jeweilige Landesmedian für die Lebenssituation der Betroffenen entscheidend. Hohe Lebenshaltungskosten beispielsweise träfen arme Menschen ganz besonders. Hier vermittle der Bundesvergleich ein falsches, tendenziöses Bild, so die Caritas. Mehr ...

 
Caritas Baden-Württemberg schreibt 29. Journalistenpreis aus
Stuttgart/Freiburg, 1. September 2017 - Zum 29. Mal zeichnen die beiden Diözesan-Caritasverbände Rottenburg-Stuttgart und Freiburg Autorinnen und Autoren aus, die über soziale Themen berichten. Medienschaffende tragen mit ihrer Arbeit maßgeblich dazu bei, ein Bewusstsein lebendig zu halten, in welchen vielfältigen Notlagen sich Menschen in unserer Gesellschaft befinden. Mit ihren Berichten transportieren sie auch, wie im reichen Baden-Württemberg viele Bürger von Armut bedroht sind und soziale Ausgrenzung erfahren. Journalistinnen und Journalisten tragen wesentlich dazu bei, dass sich Vorurteile gegenüber Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben, nicht verfestigen. Mehr ...

 
Arbeit ist der Schlüssel für erfolgreiche Integration von Geflüchteten
Stuttgart/Freiburg, 24. August 2017 - Die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Nicht alle profitieren allerdings von der guten Beschäftigungslage. Außen vor bei dieser Entwicklung bleiben sowohl die Langzeitarbeitslosen als auch immer mehr geflüchtete Menschen. Darauf macht die Caritas Baden-Württemberg nachdrücklich aufmerksam. Rund 500.000 anerkannte und erwerbsfähige Geflüchtete - doppelt so viele wie vor einem Jahr - suchen derzeit Arbeit über die Agenturen und Jobcenter. Sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind aktuell 150.000 Geflüchtete, 54.000 arbeiten in so genannten Minijobs. "Hier muss die Politik Weichen stellen, damit geflüchtete Menschen schneller in eine Beschäftigung gebracht werden können", erklären die beiden Caritas-Vorstände Mathea Schneider (Freiburg) und Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Stuttgart). Im Vorfeld der Bundestagswahl mahnen sie politische Reformen an, damit eine Integration in den Arbeitsmarkt für alle gelingt. Denn "Arbeit ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration von Geflüchteten", so die beiden Caritas-Vorstände. Es müsse verhindert werden, dass aus geflüchteten Menschen, die in Deutschland eine Bleibeperspektive haben, die Langzeitarbeitslosen von morgen werden. Mehr ...

 
Hilfe für Menschen auf der Flucht
Helfen Sie Menschen, die zu uns flüchten.
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Mein Vermächtnis der Nächstenliebe
Caritas gegen Missbrauch
Stelle zu Schutz vor sexuellem Missbrauch durch Mitarbeitende soll Betroffenen helfen und ein Klima der Achtsamkeit und Verantwortung in Einrichtungen der Caritas schaffen.
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