Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. - Portalseite

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Katholischer Wohlfahrtsverband: Landeserlass soll Rechtssicherheit für Betroffene schaffen
Stuttgart/Freiburg, 20. März 2017 - Die Caritas in Baden-Württemberg begrüßt den Vorstoß der Landesregierung, bessere Rahmenbedingungen für die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Dies hatte Sozialminister Manfred Lucha am vergangenen Freitag (17. März) am Rande der Integrationsministerkonferenz in Friedrichshafen angekündigt. Besonders im Rahmen der Ausbildung sei eine sichere Perspektive und eine klare Rechtslage für potenzielle Auszubildende und Arbeitgeber Grundvoraussetzung, so Lucha. Daher wolle sich das Land auch für mehr und dringend benötigte Auszubildende in der Altenpflege einsetzen. Mehr ...

 
Bildungssystem in Baden-Württemberg: "Wir brauchen Strukturen, die jedem Kind eine gute Bildung ermöglichen"
Stuttgart, 21. Februar 2017 - Baden-Württembergs Schüler sind mittlerweile ins zweite Schulhalbjahr gestartet - allerdings wieder mit sehr ungleichen Bildungschancen. Nach wie vor hängen in Baden-Württemberg die Bildungschancen eines Kindes entscheidend von seiner sozialen Herkunft ab. "Im Südwesten bleibt die Chancengerechtigkeit die größte Baustelle. Die Schule schafft es immer noch nicht, benachteiligte Kinder ausreichend zu fördern", kritisieren die Caritasvorstände Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Rottenburg-Stuttgart) und Mathea Schneider (Freiburg). Hier habe weder das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT), das vor sechs Jahren eingeführt wurde, eine Veränderung gebracht, noch der im Jahr 2015 veröffentlichte Armuts- und Reichtumsbericht. "Seit Jahren werden Studien verfasst, die diese ungleichen Chancen immer wieder bestätigen. Aber nichts Durchgreifendes passiert", kritisieren die Vorstände. Daher fordert die Caritas im Land die Landesregierung auf, im Südwesten endlich den Zusammenhang von Bildungschancen und Elternhaus aufzubrechen. Gefragt seien keine neuen Modellprojekte, die lediglich Symptome der Bildungsarmut bekämpfen. "Wir brauchen Strukturen im Bildungssystem, die jedem Kind eine gute Bildung ermöglichen. Nur so kann Armut nachhaltig bekämpft werden." Zentral sei dabei, den Ausbau der Ganztagesschule insbesondere in qualitativer Hinsicht fortzusetzen. Mehr ...

 
"Chancengleichheit ist elementar für Zusammenhalt der Gesellschaft"
Stuttgart, 8. Februar 2017 - Heimat - mit diesem Begriff verbinden wir einen Ort, an dem wir uns wohl und geborgen fühlen. Heimat ist aber nicht nur ein Ort oder ein Land. Heimat entsteht im sozialen Miteinander. Wie wertvoll Heimat ist, spürt man besonders dann, wann man sie verloren hat. Angesichts von knapp einer Million Geflüchteten, die in den vergangenen zwei Jahren nach Deutschland gekommen sind, stellt sich die Caritas in Baden-Württemberg unter dem Motto "Zusammen sind wir Heimat" die Frage, wie das Zusammenleben von Einheimischen und Zuwanderern gelingen kann. Beim Caritas-Jahresauftakt im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart regte der katholische Wohlfahrtsverband an, ein Zusammenleben in Vielfalt einzuüben und den Begriff "Heimat" gerade auch im Jahr der Bundestagswahl nicht rechten Gruppierungen und deren Ruf nach Abgrenzung zu überlassen. Heimat - so das Fazit - bewahrt man nicht, indem man Mauern baut und Grenzen zieht. Heimat gehört einem nicht einfach, nur weil man in einem Land geboren wurde. Heimat entsteht vielmehr dort, wo sie geteilt wird. Mehr ...

 
Videojournalistin Sarah Modrow erhält den Caritas-Journalistenpreis
Stuttgart / Freiburg, 20. Januar - Die Preisträger des 28. Caritas-Journalistenpreises stehen fest: Der mit 3.000 Euro dotierte erste Preis geht an die Videojournalistin Sarah Modrow für ihren Film "Es gibt immer einen Weg - Mein Leben mit Beatmung", der auf der Internet-Plattform youtube zu sehen ist. Er erzählt von der Enddreißigerin Maria-Christina Hallwachs, die seit über 20 Jahren im Rollstuhl sitzt und nur mit Hilfe eines elektrischen Zwerchfell-Stimulators atmen kann. Trotz Einschränkungen führt sie ein glückliches Leben und gibt damit anderen Menschen, die in einer ähnlichen Lage wie sie sind, Mut und Lebensfreude. Die beiden zweiten Preise mit jeweils 1.500 Euro erhalten Andrea Beer für ihr SWR2-Hörfunk-Feature "Mascha und Werner. Zwei Leben - Zwei Zeiten" über das Leben von zwei Menschen mit Behinderung früher und heute sowie Elisabeth Hussendörfer für ihre in der Zeitschrift "Brigitte woman" veröffentlichte Reportage "Mein neuer Mitbewohner" über eine Wohngemeinschaft mit einem Flüchtling. Eine "Lobende Erwähnung" bekommt Assata Frauhammer für den Beitrag "Ich denke oft über Geld nach" über Kinderarmut in Deutschland, der in der Stuttgarter Kinderzeitung erschienen ist. Mehr ...

 
SZ-Spendenaktion: halbe Million Euro für internationale Hilfe
Stuttgart, 18. Januar 2017 - Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung (SZ), übergab dem Rottenburger Bischof Gebhard Fürst in Stuttgart einen Scheck über 501739,10 Euro. Das Geld hatten die SZ-Leser bei der Weihnachtsspendenaktion 2016 „Helfen bringt Freude“ gespendet. Das Geld fließt jeweils zur Hälfte in die Flüchtlingshilfe im Nord-Irak und an 59 lokale Initiativen in Württemberg, die sich für Projekte in aller Welt einsetzen und die nun jeweils rund 4300 Euro erhalten. Diözesancaritasdirektor Oliver Merkelbach bedankte sich für das überwältigende Spendenergebnis und das Engagement der SZ: "Das ist ein Bekenntnis des Helfen-Wollens. Die Leserinnen und Leser haben ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen auf der Flucht gesetzt.“ Die SZ und der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart hatten Ende letzten Jahres zum vierten Mal gemeinsam eine Spendenaktion gestartet. Nachdem 2013 und 2014 armen Kinder geholfen wurde, gingen die Spenden 2015 an die Hospizbewegung. Insgesamt gingen bei allen vier Aktionen über einer Million Euro ein. Unser Bild zeigt Michael Buck (Caritas), Hendrik Groth, Gebhard Fürst, Kirstina Heitz (Caritas) und SZ-Chefreporter Ludger Möllers (v. l.) bei der Scheckübergabe in Stuttgart.

 
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg schreiben Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus
Stuttgart, 3. Januar 2017 - In Baden-Württemberg ist es schon lange gute Tradition, dass kleinere und mittlere Unternehmen für soziale und gesellschaftliche Belange Verantwortung übernehmen. Um dieses herausragende Engagement zu würdigen, loben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie Diakonie und Caritas in Baden-Württemberg zum elften Mal den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus. Sie würdigen damit den engagierten Beitrag der Unternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) und unterstreichen den unverzichtbaren Beitrag des Mittelstands für ein gelingendes Miteinander in unserer Gesellschaft. Land, Caritas und Diakonie verleihen mit dem Preis als Auszeichnung auch die Lea-Trophäe. Sie steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. Alle Unternehmen im Land mit maximal 500 Beschäftigten können sich ab sofort für den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung bewerben. Voraussetzung ist, dass sie sich in Kooperation mit Wohlfahrtsverbänden, sozialen Organisationen, Initiativen, Einrichtungen oder (Sport-) Vereinen in einem Projekt gemeinsam gesellschaftlich engagieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2017. Mehr ...

 
Hilfe für Menschen auf der Flucht
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Mein Vermächtnis der Nächstenliebe
Caritas gegen Missbrauch
Stelle zu Schutz vor sexuellem Missbrauch durch Mitarbeitende soll Betroffenen helfen und ein Klima der Achtsamkeit und Verantwortung in Einrichtungen der Caritas schaffen.
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