Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. - Portalseite

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"Chancengleichheit ist elementar für Zusammenhalt der Gesellschaft"
Stuttgart, 8. Februar 2017 - Heimat - mit diesem Begriff verbinden wir einen Ort, an dem wir uns wohl und geborgen fühlen. Heimat ist aber nicht nur ein Ort oder ein Land. Heimat entsteht im sozialen Miteinander. Wie wertvoll Heimat ist, spürt man besonders dann, wann man sie verloren hat. Angesichts von knapp einer Million Geflüchteten, die in den vergangenen zwei Jahren nach Deutschland gekommen sind, stellt sich die Caritas in Baden-Württemberg unter dem Motto "Zusammen sind wir Heimat" die Frage, wie das Zusammenleben von Einheimischen und Zuwanderern gelingen kann. Beim Caritas-Jahresauftakt im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart regte der katholische Wohlfahrtsverband an, ein Zusammenleben in Vielfalt einzuüben und den Begriff "Heimat" gerade auch im Jahr der Bundestagswahl nicht rechten Gruppierungen und deren Ruf nach Abgrenzung zu überlassen. Heimat - so das Fazit - bewahrt man nicht, indem man Mauern baut und Grenzen zieht. Heimat gehört einem nicht einfach, nur weil man in einem Land geboren wurde. Heimat entsteht vielmehr dort, wo sie geteilt wird. Mehr ...

 
Altenhilfe-Träger wollen Ende der Versäulung
Stuttgart, 3. Februar 2017 - Mit einem Plädoyer für die Aufhebung der Trennung von stationärer und ambulanter Altenhilfe endete am Dienstag die Jahresversammlung des Netzwerks Alter und Pflege in der Katholischen Akademie in Stuttgart-Hohenheim. Das Netzwerk, dem über 50 katholische Träger der Altenhilfe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart angehören, hatte sich bei seiner Tagung auf wesentliche politische Ziele für das Jahr 2017 geeinigt. Die Ziele waren am Vormittag zunächst in einem Workshop in Stuttgart von Altenhilfe-Experten erarbeitet und anschließend von der Netzwerkversammlung verabschiedet worden. Mehr ...

 
Videojournalistin Sarah Modrow erhält den Caritas-Journalistenpreis
Stuttgart / Freiburg, 20. Januar - Die Preisträger des 28. Caritas-Journalistenpreises stehen fest: Der mit 3.000 Euro dotierte erste Preis geht an die Videojournalistin Sarah Modrow für ihren Film "Es gibt immer einen Weg - Mein Leben mit Beatmung", der auf der Internet-Plattform youtube zu sehen ist. Er erzählt von der Enddreißigerin Maria-Christina Hallwachs, die seit über 20 Jahren im Rollstuhl sitzt und nur mit Hilfe eines elektrischen Zwerchfell-Stimulators atmen kann. Trotz Einschränkungen führt sie ein glückliches Leben und gibt damit anderen Menschen, die in einer ähnlichen Lage wie sie sind, Mut und Lebensfreude. Die beiden zweiten Preise mit jeweils 1.500 Euro erhalten Andrea Beer für ihr SWR2-Hörfunk-Feature "Mascha und Werner. Zwei Leben - Zwei Zeiten" über das Leben von zwei Menschen mit Behinderung früher und heute sowie Elisabeth Hussendörfer für ihre in der Zeitschrift "Brigitte woman" veröffentlichte Reportage "Mein neuer Mitbewohner" über eine Wohngemeinschaft mit einem Flüchtling. Eine "Lobende Erwähnung" bekommt Assata Frauhammer für den Beitrag "Ich denke oft über Geld nach" über Kinderarmut in Deutschland, der in der Stuttgarter Kinderzeitung erschienen ist. Mehr ...

 
SZ-Spendenaktion: halbe Million Euro für internationale Hilfe
Stuttgart, 18. Januar 2017 - Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung (SZ), übergab dem Rottenburger Bischof Gebhard Fürst in Stuttgart einen Scheck über 501739,10 Euro. Das Geld hatten die SZ-Leser bei der Weihnachtsspendenaktion 2016 „Helfen bringt Freude“ gespendet. Das Geld fließt jeweils zur Hälfte in die Flüchtlingshilfe im Nord-Irak und an 59 lokale Initiativen in Württemberg, die sich für Projekte in aller Welt einsetzen und die nun jeweils rund 4300 Euro erhalten. Diözesancaritasdirektor Oliver Merkelbach bedankte sich für das überwältigende Spendenergebnis und das Engagement der SZ: "Das ist ein Bekenntnis des Helfen-Wollens. Die Leserinnen und Leser haben ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen auf der Flucht gesetzt.“ Die SZ und der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart hatten Ende letzten Jahres zum vierten Mal gemeinsam eine Spendenaktion gestartet. Nachdem 2013 und 2014 armen Kinder geholfen wurde, gingen die Spenden 2015 an die Hospizbewegung. Insgesamt gingen bei allen vier Aktionen über einer Million Euro ein. Unser Bild zeigt Michael Buck (Caritas), Hendrik Groth, Gebhard Fürst, Kirstina Heitz (Caritas) und SZ-Chefreporter Ludger Möllers (v. l.) bei der Scheckübergabe in Stuttgart.

 
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg schreiben Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus
Stuttgart, 3. Januar 2017 - In Baden-Württemberg ist es schon lange gute Tradition, dass kleinere und mittlere Unternehmen für soziale und gesellschaftliche Belange Verantwortung übernehmen. Um dieses herausragende Engagement zu würdigen, loben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie Diakonie und Caritas in Baden-Württemberg zum elften Mal den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus. Sie würdigen damit den engagierten Beitrag der Unternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) und unterstreichen den unverzichtbaren Beitrag des Mittelstands für ein gelingendes Miteinander in unserer Gesellschaft. Land, Caritas und Diakonie verleihen mit dem Preis als Auszeichnung auch die Lea-Trophäe. Sie steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. Alle Unternehmen im Land mit maximal 500 Beschäftigten können sich ab sofort für den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung bewerben. Voraussetzung ist, dass sie sich in Kooperation mit Wohlfahrtsverbänden, sozialen Organisationen, Initiativen, Einrichtungen oder (Sport-) Vereinen in einem Projekt gemeinsam gesellschaftlich engagieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2017. Mehr ...

 
Gesetzentwurf zum Bundesteilhabegesetz gefährdet Qualität der Behindertenhilfe
Das Bündnis "Tariftreue und Tarifstandards in der Sozialwirtschaft", dem die Diakonie Baden-Württemberg, die Caritas in Baden-Württemberg, das Deutsche Rote Kreuz in Baden-Württemberg und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Baden-Württemberg angehören, hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann aufgefordert, im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren für das Bundesteilhabegesetz erhebliche Verschlechterungen für die Behindertenhilfe zu verhindern. Der Gesetzentwurf, der am 16. Dezember im Bundesrat beraten wird, sieht vor, Einrichtungen der Behindertenhilfe massiv unter Wettbewerbsdruck zu setzen. So soll die Vergütung der Leistungen künftig dann wirtschaftlich angemessen sein, "wenn sie im Vergleich mit der Vergütung vergleichbarer Leistungserbringer im unteren Drittel liegt (externer Vergleich)". Diese Vorschrift würde Anbieter ohne Tarif gegenüber Anbietern, die an Flächentarife gebunden sind, einseitig massiv bevorzugen. § 124 Abs.1 Satz 3 des Gesetzesentwurfes ist daher zu streichen. Mehr ...

 
Hilfe für Menschen auf der Flucht
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Mein Vermächtnis der Nächstenliebe
Caritas gegen Missbrauch
Stelle zu Schutz vor sexuellem Missbrauch durch Mitarbeitende soll Betroffenen helfen und ein Klima der Achtsamkeit und Verantwortung in Einrichtungen der Caritas schaffen.
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